Recht kritisch – Sonja Buckel zur materialistischen Rechtstheorie

In der aktuellen analyse & kritik findet sich die Besprechung eines Buches von Sonja Buckel über die Rekonstruktion materialistischer Rechtstheorie, das sich interessanten Fragestellungen zu nähern sucht, laut Rezensenten „vor allem eine sehr pointierte und spannende Variante, wie die Bedeutung und Funktion des Rechts in kapitalistischen Gesellschaften zu deuten ist“.

Ist das Recht ein schlichtes Herrschaftsinstrument und als bloßer Reflex kapitalistischer Gesellschaftsordnungen zu verstehen? Was ist dann aber das Besondere am Recht, warum wird Gesellschaft gerade über die Rechtsform organisiert? Die Ausübung von Herrschaft ist schließlich grundsätzlich auch durch nackte Gewalt denkbar. Oder bietet das Recht – zum Beispiel in der Verheißung allgemeiner Menschenrechte nicht doch die Leitplanken für die Gestaltung einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft? Und kann das Recht sogar als Emanzipationsinstrument dienen, ohne zugleich zur Stabilisierung des Systems beizutragen?

Der ganze Artikel:

Das Buch:

    Sonja Buckel: Subjektivierung und Kohäsion. Zur Rekonstruktion einer materialistischen Theorie des Rechts, Velbrück Wissenschaft, Weilerswist 2007, 360 Seiten, 38 EUR [zur Info des Verlags].
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2 Antworten auf “Recht kritisch – Sonja Buckel zur materialistischen Rechtstheorie”


  1. 1 fiaskojoke 26. Oktober 2008 um 16:09 Uhr

    oh man, seit ich mich mit luhmann beschäftigen musste, läuft er mir jeden tag über den weg. und zwar in allen disziplinen.

  2. 2 Rogue 26. Oktober 2008 um 16:21 Uhr

    Tja, und nun auch noch im Recht. „Alles hängt mit allem zusammen …“ ;-)

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